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Geburtsname: Vincent Damon Furnier
Geboren: 04. Februar, 1948
Geburtsort: Detroit, Michigan
Sternzeichen: Wassermann
Ehefrau: Sheryl
Kinder: Calico Zane, Dashiell Vincent, Sonora Rose

Biographie von Alice Cooper

Alice Coopers Leben kann man definitiv als erfüllt ansehen: er ist der Gründer des Schockrocks, das Vorbild von Millionen von Fans und anderen Musikpersönlichkeiten wie Marilyn Manson, er ist ein Rockstar seines Gleichen und eine Legende!

Vincent Damon Furnier, so Coopers bürgerlicher Name, wurde am 04.02.1948 geboren und besuchte nach seinem Schulabschluss eine Kunstakademie. Völlig fasziniert von den damals auftrumpfenden Beatles beschloss er, mit Freunden eine Band zu gründen: The Spiders.

Schon in seiner ersten Band wollte Cooper den Mix aus Theater und Rockmusik perfektionieren. Als die Band bei einem Talentwettbewerb teilnehmen wollte, kam Cooper die Idee: warum nicht Perücken, Sonnenbrillen und Frauenkleider tragen? Der junge Cooper setzte seine Idee durch und die Zuschauer waren verrückt nach den Spiders. Der erste Erfolg für die Band und der erste Atemzug des Schockrocks.

1966 entschied man sich den Namen in „Alice Cooper Group“ zu ändern, das Ziel war klar: irritieren und schockieren. Schon damals war Alice Cooper anders als alles andere, kam er doch gerade zur Blütezeit der Flower Power mit seinen aggressiven und bissigen Texten und wüsten Bühnenshows.

1967 wurde die Band von niemand geringerem als Frank Zappa unter Vertrag genommen. Zappa hatte damals vor, ein Label namens „Straight Records“ für Außenseiter zu machen – und das war die Alice Cooper Group schon damals!

Zappa ließ die junge Band alles selbst machen, er wollte sie nicht musikalisch beeinflussen und so wurde das 1969 erschienene Debüt der Band „Pretties For You“ vom Sound her genauso wie die Livesongs der Band. Auch das ein Jahr später veröffentlichte Nachfolgeralbum „Easy Action“. Auf den Touren zu den Alben verwendete Cooper Theaterrequisiten und spielte schon damals auf der Bühne dasselbe Showprinzip ab wie heute: am Ende eines jeden Auftritts starb er durch ein schreckliches Folterinstrument.

Während die Band Anfang der 70er wieder ins Studio ging traf man den Produzenten Bob Ezrin. Die Band und Ezrin begannen zusammen an der Musik zu arbeiten und gemeinsam entwickelte man den einzigartigen Alice Cooper Stil. Ihr Song „Eighteen“ wurde ein großer Erfolg genau wie die 1971 erschienenen Alben „Love It To Death“ und „Killer“.

Der weltweite Durchbruch gelang allerdings erst mit dem 72er Album „School’s Out“! Der Titelsong wurde ein Nummer 1 Hit und ist heute noch eine Hymne für alle Schulabgänger! 1973 erschien das Album „Billion Dollar Babies“ und die Single „No More Mr. Nice Guy“ wurden zu einem der Höhepunkte der Cooperschen Karriere!

Doch die Band hatte auch eine hohe Anzahl an Kritikern, die der Band vorwarfen nur aufgrund ihrer Bühnenshow und ihrer Outfits wegen Erfolg hätten. Cooper ging gelassen mit der Kritik um, sah er doch deutlich die Musik im Vordergrund.

Wie das bei Rockstars so ist kommt schon kurz nach dem Höhepunkt der tiefe Fall: Cooper wurde Alkohol und Drogensüchtig und entließ daraufhin seine gesamte Band, was zufolge hatte, dass die Alben schlechter und der kommerzielle Erfolg geringer wurde. Allerdings wurde aus der „Alice Cooper Group“ nur noch Alice Cooper, weil Furnier sich 1974 den Namen „Alice Cooper“ sichern konnte.

Zwar ging der musikalische Abstieg langsamer voran als der menschliche, sodass er sich nach dem „Muscle Of Love“ (1973) Flop mit „Welcome To My Nightmare“ (1975) noch mal aufbäumen konnte, er allerdings immer tiefer in den Suchtsumpf sank.

1978 ging Alice Cooper in eine Irrenanstalt um seine Alkoholsucht loszuwerden. Zeitgleich begann er dort mit dem Schreiben seines Albums „From The Inside“, welches für ihn ein sehr persönliches Album ist. Er verfasste dort viele Geschichten der Insassen in Songs, inklusive seiner Eigenen.

Dazwischen erschienen noch im Jahr 76 „Alice Cooper Goes Zo Hell“ und ein Jahr darauf „Lace And Whiskey“ sowie das Live-Album „The Alice Cooper Show“.

In den Jahren 1980 – 86 brachte Cooper mit „Flush The Fashion“, „Special Forces“, „Zipper Catches Skin“ und „Da Da“ zwar vier Alben heraus, jedoch schaffte es keiner der Scheiben in die Nähe der Alben „School’s Out“ oder „Billion Dollar Babies“.

Erst 1986 schaffte es Cooper sich vollkommen vom Alkohol zu lösen und schaffte es dem im selben Jahr veröffentlichten Album „Constrictor“ und dem ein Jahr darauf erschienenen „Raise Your Fist And Yell“ den alten Sound á la „School´s Out“ zu verpassen. Alice Cooper war wieder da.

Für seinen nächsten Longplayer schnappte er sich den Starproduzenten Desmond Child und nahm mit ihm das legendäre „Trash“ Album auf. Die Scheibe brachte Cooper zurück nach ganz oben und die Single „Poison“ wurde weltweit ein Riesenerfolg. Es sollte der bis jetzt letzte Paukenschlag des Coopers sein.1991 erschien das Album „Hey Stoopid“ und drei Jahre darauf „The Last Temptation“. Mit der „The Last Temptation“-Tour gab es allerdings ein paar Probleme: kurz nach Veröffentlichung wechselte Cooper von EPIC zu Hollywood Records, woraufhin EPIC ihm keine Tour mehr finanzieren wollten. Auch Hollywood Records drehte für die Tour den Geldhahn zu, sodass die Tour ausfiel und nur ein paar Gigs stattfinden konnten.

1997 erschien mit „A Fistful Of Alice“ ein zweites Live-Album mit einigen Gaststars. Es sind zwar noch viele der alten Songs drauf, doch beschreibt Cooper selbst das Album als ein ganz anderes: Es habe mehr Energie und Kraft als das erste Live-Album, außerdem soll es ein ganz anderes Publikum ansprechen.

Kurz nach der Jahrtausendwende erschien eines der besten Alben in der neuen Cooper-Ära: „Brutal Planet“. Genau wie beim 2001er Album „Dragon Town“ arbeitete Cooper mit Co-Songwriter Bob Marlette zusammen, mit dem er es wieder schaffte den „Märchenerzähler“ aus Cooper rauszukitzeln. Zwar wurde „Dragon Town“ nicht so hart wie „Brutal Planet“, aber man kann es trotzdem auf eine Stufe stellen!

 
Redakteur: Balint


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